Bei Bauprojekten kommt es fast zwangsläufig zu Konflikten. Solche Konflikte können eine wichtige Stufe zur besseren Zusammenarbeit sein. Oft werden sie jedoch vor Gerichten ausgetragen. Das führt zu zusätzlichem Aufwand für die Beteiligten und behindert die Projektabwicklung. Häufig könnte dies durch Techniken der Mediation verhindert werden. Das setzt aber voraus, dass die Beteiligten diese Art der Konfliktbewältigung kennen und die Risiken eines Rechtsstreits richtig bewerten.
Als Ausgangspunkt wird erklärt, welche Risiken und Kosten mit einem Gerichtsverfahren verbunden sind. Im Anschluss wird die Mediation im Kontext der alternativen Streitbeilegungsmöglichkeiten vorgestellt. Im Hauptteil wird die Mediation als strukturierter Kommunikationsprozess zur einvernehmlichen Lösung von Baukonflikten erläutert. Die Teilnehmer erhalten eine Übersicht über die Funktionsweise und Abläufe der Mediation. Es werden alltagstaugliche Techniken für die Konfliktbewältigung vorgestellt. Zuletzt wird erklärt, wie Mediationsverfahren im Konfliktfall gestaltet und vertraglich vereinbart werden können.
Themen
1. Analyse von Prozess-, Kosten- und Zeitrisiken
2. Mediation
3. Hinweise aus der Streitbeilegungs-Praxis
Teilnehmer
Auftragnehmer und Auftraggeber, Ingenieure und Architekten, Bauleiter, Bauherren und Bauherrenvertreter, Projektentwickler, Unternehmensjuristen, Baugewerbetreibende, ausführende Baufirmen, Behörden, Bausachverständige
17.08.2022
10:00-14:00
Web-Seminar
Seminarnummer 58364
Referenten
Rechtsanwalt Giancarlo Capurro
Gantenberg Dispute Experts, Düsseldorf
Dipl.-Ing. Friederike Schweer
Beratende Ingenieurin, BKI Beratungsgesellschaft für kommunale Infrastruktur mbH, Aachen
maximal 20 Personen
120,00 € Mitglieder IK-Bau NRW
220,00 € Nichtmitglieder
100,00 € Jungingenieure
5 Fortbildungspunkte
anerkannt gemäß FuWO für
Bauvorlageberechtigte
Mitgliedschaft in der IK-Bau NRW